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Manifest für die Strassenkünste

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Manifest für die Strassenkünste

«Wir existieren, weil dies unentbehrlich ist,
Wir wurden vor 2500 Jahren geboren,
Die Leute begegnen uns oft zufällig, manchmal unbewusst,
Wir sind für alle Augen und für alle Ohren da,
Wir dringen in Orte aller Art ein: Straßen, Brachen, Wälder,
Landschaften, Höfe, Städte, Dörfer...
Man sagt uns nach, wir seien von der Straße,
Sie ist unsere Bühne, unser Boxring, wir haben sie gewählt
Wir kultivieren die Straße...
Künstler, Autoren, Veranstalter, Techniker...!
Heutzutage,
wo der Kommerz alle Plätze einnimmt,
wo die Angst gefördert wird, um uns leise denken und die Scheuklappen aufsetzen zu lassen,
wo sich Grenzen, Schilder, Barrieren vervielfachen,
wo man gebeten wird, weiterzugehen
Sagen wir laut und stark, dass es etwas zu sehen gibt,
zu teilen,
zu begegnen,
hunderte Feste und Treffen, tausende Künstler,
Millionen Zuschauer,
Ein Etwas, woran wir,
Künstler und Bürger ausdauernd arbeiten, um es zu schaffen,
tagein, tagaus!
Wir fordern das Recht, von unseren Berufen zu leben
Wir glauben, dass die Kunst die Welt retten kann,
aber vorzugsweise sofort...
Und dass sie sich entfalten soll...
Hin auf eine freie Straße...»

La Fédération des Arts de la Rue

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